Können digitale Kataloge Ihr Unternehmen wirklich voranbringen?

Können digitale Kataloge Ihr Unternehmen wirklich voranbringen?

Die Leiter der Marketing- und Werbeabteilungen von Einzelhändlern stehen bei jeder Kampagnenplanung vor der Herausforderung ihr Budget in den Ausbau des ertragreichsten Channels zu investieren. Ein präzises Tracking und effektive Planung der Werbemaßnahmen ist daher bereits im Vorhinein eine unbedingte Notwendigkeit im Marketingalltag.

Wie aus unseren früheren Artikeln hervorgeht, ist der Wert von Katalogen für den Einzelhandel in den letzten Jahren nicht gesunken, sondern gestiegen. Das Wall Street Journal, Retail Dive und andere haben das Wiederaufleben der Nutzung von Printkatalogen dokumentiert. Dieser steigende Wert wird zum Teil durch die haptische Natur von Printprodukten bestimmt und durch die Tatsache, dass die Verbraucher immer noch durchschnittlich 850 Dollar pro Jahr für Katalogkäufe ausgeben. Es handelt sich jedoch nicht um eine Nullsummengleichung zwischen Print und Digital. Im Gegenteil: Sowohl gedruckte als auch digitale Kataloge steigern den Umsatz, vor allem, wenn sie aufeinander abgestimmt sind.

Was ist eigentlich ein digitaler Katalog?

Digitale Kataloge gibt es in unterschiedlichen Formen, bereits bedingt durch unterschiedliche elektronische Endgeräte.

Zu Beginn waren digitale Kataloge digitale Ausgabe der gedruckten Kataloge (z. B. PDFs oder eBooks im festen Format) mit Hyperlinks zum Kauf der Artikel. Auf Geräten mit größeren Bildschirmen, wie z. B. Tablets, kann dies ein positives Nutzererlebnis sein, ähnlich wie es bei vielen digitalen Zeitschriften der Fall ist. Aber auf Smartphones ist ein digitaler Katalog, der einfach den gedruckten Katalog widerspiegelt, nicht ideal.

Eine effektivere Lösung für Geräte aller Größen ist eine vollständig responsive Darstellung der Produkte und Sonderangebote des Händlers. Jedes Element nimmt dynamisch die Größe und Proportionen an, die der Bildschirmgröße des Geräts und den Navigationsgewohnheiten des Nutzers entsprechen. Diese Responsiveness herzustellen ist natürlich leichter gesagt als getan. Ein effektives, responsives Webdesign ist alles andere als “automatisch” und wird dadurch erschwert, dass der Einzelhändler das Branding und den Inhalt mit dem gedruckten Pendant eines Katalogs gleich halten muss.

Wie der Printkatalog sind sie komplexe Instrumente, die in der Regel in übergreifende Marketingkampagnen integriert sind, um den Absatz einzelner Produktlinien zu steigern. Wie jedoch kürzlich von der Einzelhandelsberatungsfirma MicroD dargelegt, können digitale Kataloge die Kundenreichweite erhöhen, die Lead-Generierung verbessern und die Nutzer unmittelbar mit dem E-Commerce verbinden.

Daten sind überall

Die Herausforderung bei digitalen Katalogen liegt allerdings nicht in einem Mangel an Potenzial. Sowohl gedruckte als auch digitale Kataloge können die Ziele eines Einzelhändlers erfüllen – und das oft auf eine Weise, die sich gegenseitig ergänzt. Die Aufgabe ist es dabei, die komplexen Daten jedes Kanals zu verwalten und dies mit zwei parallelen Kanälen zu tun, ohne dass dabei hohe Arbeitskosten für das manuelle Layouten und Produktion entstehen.

Kataloge bestehen natürlich nicht aus zufällig ausgewählten Produktbildern, Preisen und Beschreibungen. Stattdessen werden die Produktinformationen in umfangreichen PIM-Systemen (Product Information Management) gespeichert und durch spezifische Assets ergänzt, die in ebenso umfangreichen DAM-Systemen (Digital Asset Management) gespeichert sind. Die Daten können durch weitere separate Datenbanken für Produktpreise, Lagerbestände und regionale Verfügbarkeit ergänzt werden.

Die Herausforderung für die Marketing- und Werbeleiter des Einzelhandels und ihre Mitarbeiter besteht darin, die richtigen Produkte mit allen dazugehörigen intakten und aktuellen Daten auszuwählen und einen effizienten Plan für die Print- und digitale Katalogkampagnen zu erstellen.

Das Beste aus beiden Welten

Glücklicherweise gibt es einen datenbasierten und automatisierten Weg, dies zu erreichen und effektive digitale Kataloge zu produzieren, ohne die bewährten Vorteile von Print zu verlieren. Das LAGO-System von Comosoft ist eine effektive Brücke zwischen PIM, DAM und anderen Datenquellen und der Welt des Layoutens. Es ermöglicht Marketing-, Werbe- und Produktlinienmanagern, die zu präsentierenden Produkte zu priorisieren und zu planen, indem sie Whiteboarding und andere Visualisierungstools verwenden, die mit den zahlreichen Datenquellen des Einzelhändlers verbunden sind.

LAGO Whiteboard ist das zentrale Modul für die effiziente und effektive Produktion von Printwerbemitteln, mit dem die Seiten auch ohne Layout-Kenntnisse schnell entworfen und bestückt werden können. Die Ergebnisse werden den Kreativen (Grafik-Abteilung), egal ob intern oder extern, in InDesign als Layout-Dokument zur Verfügung gestellt. Hier können die Seiten dann professionell für den Druck aufbereitet werden. Hinzu kommt, dass das Whiteboard auch das verbindende Element darstellt, um das Produkt- oder Category Management in den Marketing-Produktionsprozess zu involvieren oder zu integrieren.

Auf der Grundlage dieses Entscheidungsprozesses wird eine Reihe von Seitenvorlagen für den Designer erstellt, der sich dann auf die visuelle Wirkung konzentrieren kann, ohne sich mit der Suche nach Assets und Produktdaten aufhalten zu müssen. Wenn die zugrunde liegenden Daten während des Prozesses geändert oder aktualisiert werden, z. B. durch ein neues Produktbild, wird das Layout des Designers automatisch aktualisiert.

Sobald das Seitenlayout erstellt ist, können auch mehrere regionale Versionen generiert werden, die jeweils auf die Region oder die demografische Zielgruppe des Händlers zugeschnitten sind.

Doch die Vorteile eines datenbasierten Design-Workflows gehen noch weiter. Digitale Kataloge jeder Art können automatisch generiert werden, indem die aus dem endgültigen Kataloglayout exportierten Kampagnendaten verwendet werden. Jedes Produkt im Katalog behält seine Verbindung zu den zugehörigen PIM- und DAM-Daten, so dass die Kampagneninhalte in einem digitalen Katalog angezeigt werden können – von Ebenbildern des Printlayouts bis hin zu responsiven Elementen, die in mobilen Shopping-Apps, E-Mails und Online-Katalogen verwendet werden können.

Es steht außer Frage, dass richtig verwaltete und gestaltete digitale Kataloge den Umsatz steigern und den Prozess des Entdeckens, Auswählens und Kaufens von Einzelhandelsprodukten vereinfachen. Mit LAGO können Einzelhändler die Produkt- und Markenkonsistenz zwischen ihren gedruckten und digitalen Kanälen sicherstellen – beides ist für das Überleben in der Multichannel-Welt unerlässlich.


Katalog-Produktion automatisieren

Katalog-Produktion automatisieren – von der Konzeption bis zur Fertigstellung

In einem früheren Artikel haben wir vier Möglichkeiten aufgezeigt, wie Comosoft LAGO mit Adobe InDesign und praktisch jedem Produktinformationsmanagement (PIM) oder Digital Asset Management (DAM) System integriert werden kann. Für Einzelhandelskataloge bedeutet diese Integration enorme Einsparungen auf der Produktionsseite. In diesem Artikel konzentrieren wir uns jedoch mehr auf das “vordere Ende” des Prozesses – die Kosten für die Planung und Verwaltung dieser komplexen, aber wirksamen Marketinginstrumente.

Warum Printkataloge?

Die Einzelhändler sehen sich mit einigen Verschiebungen durch die Pandemie konfrontiert, da sich die Verbraucher zunehmend vom Einkaufen in den Geschäften abwenden und sich dem Online-Shopping zuwenden. Dazu gehört laut Forbes fast die Hälfte der Baby-Boomer mit ihrer großen Kaufkraft. Aber es bietet auch einzigartige Chancen für das Retail-Marketing.

Die größte Herausforderung dabei ist allerdings vermutlich die große Anzahl  der Marketingkanäle und der daraus resultierende “Lärm”, der es den Einzelhändlern erschwert, ihre Botschaft zu vermitteln. Suchmaschinenoptimierung (SEO) und die gezielte Nutzung von Verbraucherdaten können wirksam sein, aber je mehr jeder diese Instrumente nutzt, desto weniger wirksam können sie werden.

Die Lösung besteht darin, einen unverwechselbaren und visuell ansprechenden Kanal einzurichten, der all das digitale Rauschen umgehen kann – vorzugsweise einen Kanal, der leicht auf Regionen, demografische Gruppen und sogar Einzelpersonen ausgerichtet werden kann. Einen solchen Kanal gibt es schon seit vielen Jahren: den gedruckten Katalog.

Die Pandemie selbst könnte dem Katalog einen neuen Popularitätsschub verliehen haben. In einem NBC-News-Bericht vom November 2021 wurde festgestellt, dass viele Kunden – auch Millennials – gedruckte Kataloge  den digitalen Medien vorziehen. Neben dem angenehmen Gefühl der Nostalgie wies der Bericht auf weitere Vorteile von Printmedien gegenüber digitalen Medien hin:

  • Das Katalogerlebnis lädt zum gemütlichen Stöbern und Entdecken ein, ganz im Gegensatz zum hektischen, rasanten mobilen Erlebnis. Ein Kunde sagte: “Ich bin frustriert, wenn ich online nach etwas suche. Wenn man nicht weiß, wonach man sucht, weiß man auch nicht, was es gibt. Man kann nicht einfach durchblättern und sich die Dinge ansehen“.
  • Der große, vollfarbige Layout des Katalogs bietet ein reichhaltigeres visuelles Erlebnis als die meisten Displays kleinerer Geräte.
  • Für Millennials, die oftmals ständig vor digitalen Bildschirmen sitzen, fühlt sich das Blättern in gedruckten Katalogen nicht wie Arbeit an.
  • Kunden, die über Kataloge gewonnen werden, sind loyaler (und kaufen daher wahrscheinlich mehr) als Kunden, die über Online-Kanäle gewonnen werden.

Die Kataloge selbst haben sich außerdem weiterentwickelt. Sie sind viel schlanker, ansprechend gestaltet und konzentrieren sich auf einzelne Themen und Produktkategorien. Vor allem aber sind die Kataloge von heute in hohem Maße individualisierbar. Die gleichen Verbraucherdaten, die Online-Marketingteams zugute kommen, können mit den PIM- und DAM-Daten eines Einzelhändlers kombiniert werden, um einen Katalog mit hoher Qualität zu erstellen, der “nur für Sie” bestimmt ist.

Die Herausforderung und die Lösung

Die Erstellung individueller Printkataloge erfordert eine hohe Qualität der zugrunde liegenden Daten, von der ersten Planungsphase einer Kampagne bis hin zur Produktion und Verteilung der Kataloge. Das bedeutet, dass die richtige Produktkombination ausgewählt werden muss (Produkte mit hohen Gewinnspannen und erfolgreicher Verkaufshistorie) und dass die richtigen PIM- und DAM-Daten auf der Seite platziert werden müssen, mit der Möglichkeit, die Ergebnisse anzupassen und zu messen.

Comosoft hat mit der Multichannelsoftware LAGO hat einen effizienten Weg gefunden, all diese Daten effektiv zu verarbeiten. LAGO ermöglicht es Einzelhändlern, PIM- und DAM-Daten zu vereinheitlichen, die von ihren Herstellern und Lieferanten eingegeben werden, und so Doppelarbeit und Fehlerpotenzial zu vermeiden. Darüber hinaus bringt die Whiteboarding-Funktion von LAGO Marketingexperten und Produktmanager zusammen und ermöglicht es ihnen, aus allen Datenquellen zu schöpfen. Dazu gehören regionale Preise und die Kaufhistorie der Kunden, um effektive, messbare Katalogkampagnen zu erstellen und zu verwalten.

LAGO Whiteboard ist das zentrale Modul für die effiziente und effektive Produktion von Printwerbemitteln, mit dem die Seiten auch ohne Layout-Kenntnisse schnell entworfen und bestückt werden können. Die Ergebnisse werden den Kreativen (Grafik-Abteilung), egal ob intern oder extern, in InDesign als Layout-Dokument zur Verfügung gestellt. Hier können die Seiten dann professionell für den Druck aufbereitet werden. Hinzu kommt, dass das Whiteboard auch die perfekte Brücke darstellt, um das Produkt- oder Category Management in den Marketing-Produktionsprozess zu involvieren oder zu integrieren.

Sobald die Konzeption der Kampagne durch das Marketingteam abgeschlossen ist, arbeitet LAGO weiter und automatisiert den Katalogproduktionsprozess. Zum Beispiel werden dem Grafikdesigner automatisch die PIM- und DAM-Daten eines jeden Produkts als “Block” mit verwandten Informationen zur Verfügung gestellt. Sie wiederum nutzen eine von LAGO generierte Adobe InDesign-Vorlage, um ein hochwertiges Layout zu gestalten – und verschwenden keine Zeit mit der manuellen Suche und Platzierung von einzelnen SKU-bezogenen Daten.

Ein Werbemittel – viele Varianten. LAGO Whiteboard unterstützt ebenfalls die Verplanung auch bei einer großen Anzahl von regionalen oder marktspezifischen Varianten. Bereits in diesem Stadium der Produktion wird angezeigt, ob einzelne Varianten schon vollständig bestückt worden sind. Auf diese Weise können regionale Tauscher ganz einfach kontrolliert verplant werden, ohne dass die Übersicht verloren geht.

Dadurch werden kostspielige Fehler drastisch reduziert. Darüber hinaus unterhält LAGO eine Live-Verbindung zwischen den PIM- und DAM-Datenquellen und dem InDesign-Layout. Änderungen in den Daten, wie z.B. eine Preisänderung oder eine Aktualisierung des Produktbildes, aktualisieren also automatisch das Kataloglayout bis zum Druck.

Der größte Vorteil für die Marketing-Produktionsleiter ist jedoch die Fähigkeit von LAGO, komplexe Versionen zu verarbeiten. Dies kann von regionalspezifischen Katalogversionen bis hin zu detaillierten Anpassungen auf Basis von demografischen Daten oder Kaufverhalten reichen.

Das Modul LAGO Version Optimization ermöglicht es, die Erzeugung von Printvarianten auf die Anzahl von Varianten zu reduzieren, die tatsächlich durch einen Produktions- und Abstimmungsprozess laufen müssen. Dabei ist es unerheblich, auf welcher Ebene Sie eine Variante produzieren. Es wird die gesamte Bandbreite von landesspezifischen über regional-/marktspezifischen, bis zu kundenindividuellen Varianten abgedeckt.

Was sonst einen enormen Zeit- und Kostenaufwand (und ein größeres Fehlerrisiko) bedeuten würde, wird so zu einem überschaubaren, datengesteuerten Prozess.

Auch wenn die Vorteile von datenbasierten Katalogen nicht hoch genug eingeschätzt werden können, erleichtert LAGO auch die digitale Seite der Marketing-Gleichung. Zum Beispiel können komplexe Produkt-SKUs und Sonderangebote, die in einer Katalogkampagne enthalten sind, automatisch für die Verwendung in Web- und mobilen Anwendungen exportiert werden.

LAGO Digital Output ist ein erweitertes Modul speziell für die Verwaltung und Ausgabe von Inhalten für die Veröffentlichung von online verfügbaren, interaktiven digitalen Broschüren und digitalen Katalogen. Das Modul erstellt JPEGs oder PDFs aus den LAGO InDesign-Seiten sowie eine zugehörige XML-Datei mit Overlay Koordinatendaten sowie Daten zum Projekt, Projektvarianten und Produktdetails. Digital Output lässt sich konfigurieren, um die Erstellung von Overlay-Koordinaten vollständig zu automatisieren. Es ist auch möglich, die Zuweisung von Galerieinhalten automatisch abzuwickeln.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Comosoft LAGO die Produktion komplexer Kataloge effizienter gestalten und gleichzeitig deren Qualität verbessern kann. Oder buchen Sie eine Demo über den Button, um sich selbst davon zu überzeugen.


Nutzen Konsumenten wirklich noch Prospekte?

Nutzen Konsumenten wirklich noch Prospekte?

Es gab einmal eine Zeit, in der preisbewusste Konsumenten eifrig ihre Sonntagszeitungen aufschlugen und nach Prospekten mit wöchentlichen Einzelhandelsangeboten suchten. Diese Coupons und Sonderangebote halfen ihnen bei ihren Entscheidungen darüber, wo und wann sie einkaufen und welche Produkte sie kaufen wollten.

Angesichts der steigenden Inflation suchen die Verbraucher nach Möglichkeiten jeden Euro zu sparen, indem sie von Sonderangeboten und Sonderaktionen profitieren. Die Einzelhändler bieten derweil mehr Coupons an, um ihre Preise konkurrenzfähig zu halten.

Aber die Verbraucherlandschaft verändert sich, da moderne Konsumenten vermehrt online einkaufen und Einzelhandelsangebote in dazugehörigen Shopping-Apps suchen. Das bedeutet jedoch nicht, dass gedruckte Prospekte überflüssig geworden sind!

Der Kontext ist entscheidend

Auch wenn sich die Prospekte in Richtung eines digitalen Mediums entwickeln, heißt das nicht, dass es nicht bestimmte Umstände gibt, unter denen Printmedien immer noch im Vorteil sind. Nicht alle Verbraucher sind digital versiert! Ältere Kunden sind es vielleicht nicht gewohnt, online einzukaufen oder digitale Werbung und Gutscheine zu nutzen. Auch andere jüngere Verbraucher bevorzugen das gedruckte Medium, das leichter zu lesen und zu verarbeiten ist.

Dazu folgende Statistiken:

  • Eine kürzlich durchgeführte Studie (nach der Pandemie!) ergab, dass 87 % der Käufer die Prospekte genauso viel oder mehr lesen als vor einem Jahr!
  • Für Kunden, die sich von Informationen überflutet fühlen, können gedruckte Prospekte leichter zu verdauen sein. Anzeigen, die mit der Post kommen oder in Zeitungen abgedruckt sind, erfordern 24 % weniger kognitive Anstrengung als digitales Marketing.
  • Nach der Pandemie suchten 40 % der Verbraucher weiterhin nach Angeboten, indem sie Prospekte lasen.

Ja, die Kunden nutzen nach wie vor Prospekte, aber Kontext, Lebenssituation und Alter sind wichtige Faktoren für die Präferenz der Verbraucher. Angesichts der hohen Marktvolatilität, der Unsicherheiten in der Lieferkette und der zunehmenden Bevorzugung digitaler Angebote durch die Verbraucher wird sich ein Multichannel-Marketing-Ansatz für die Produktion von Werbemitteln langfristig für den Einzelhandel auszahlen.

Digitale Angebote erweitern die Möglichkeiten den Konsumenten zu erreichen

Die Zukunft des Einzelhandels wird zwangsläufig digitaler werden. In der Vergangenheit wurden Prospekte den Sonntagszeitungen beigelegt. Da die Auflagen der Zeitungen jedoch zurückgehen, ist dies kein wirksames Mittel mehr, um die Verbraucher zu erreichen. Die Tageszeitungen haben in den USA in den letzten zehn Jahren etwa 20 Millionen Abonnenten verloren. Darüber hinaus verlieren bezahlte Sonntagszeitungen jedes Jahr 7 % oder mehr Haushalte, zusammen erreichen die Sonntagszeitungen somit weniger als ein Fünftel der amerikanischen Haushalte. Auch die COVID-19-Pandemie hat die Verlagerung zum Online-Shopping beschleunigt. Neuen Daten zufolge werden die Amerikaner in den Jahren 2020 und 2021 online 609 Milliarden Dollar mehr ausgeben als in den beiden Jahren vor COVID.

Jüngere Zielgruppen vertrauen oftmals zu größeren Teilen auf digitale Werbeangebote, doch wenn man sich die Conversionrate einer personalisierten Werbe-E-Mail (ca. 5 %) gegenüber einem personalisierten Printprospekt (ca. 30 %) anguckt, wird schnell klar, dass es gerade für personalisierte Printprodukte keine gleichwertige digitale Alternative gibt. Am Ende geht es darum den Konsumenten dort zu erreichen, wo er gerade zugänglich ist für die Angebote des Einzelhändlers. Und diese Zugänglichkeit hängt sowohl beim Print- und Digitalmedium von diversen Faktoren wie Alter, Lebensumstand und Situation ab.

Außer Frage stehen hierbei trotzdem die Vorteile digitaler Angebote was die Nachhaltigkeit und die geringeren Kosten betrifft. Für umweltbewusste Einzelhändler bedeutet die Umstellung auf digitale Prospekte auch eine Verringerung des ökologischen Fußabdrucks und Einsparungen bei den teuren Papier- und Tintenkosten, die weiter steigen werden.

Wir können also feststellen, dass das digitale Angebot eine sehr sinnvolle Ergänzung zum gedruckten Prospekt darstellt und die Bedeutung des digitalen Katalogs in Zukunft auch weiter zunehmen wird, aber aus heutiger Sicht diesen nicht als alleiniges Werbemittel im Einzelhandel ersetzen kann. Erfolgreich wird weiterhin der Einzelhändler sein, der den Konsumenten die meisten Touchpoints bietet und dessen Angebote in der richtigen Situation von den Konsumenten aufgenommen werden. Diese diversen Touchpoints kann nur erfolgreiches und durchdachtes Multichannel-Marketing bieten, welches den Konsumenten sowohl mit gut gestaltetem Print-, als auch mit benutzerfreundlichen Digitalmedien abholt.


Wochenprospekte als Schlüsselfaktoren im Einzelhandelsmarketing

Wochenprospekte sind die entscheidenden Treiber von Kaufentscheidungen im Einzelhandel – Wie die Automatisierung von Printprozessen dabei Ihr Marketingbudget schont.

Große Einzelhändler befinden sich mitten in einer schwierigen Übergangsphase. Nach COVID, der Inflation und der Lieferkettenkrise müssen innovative Wege gefunden werden, um Marken erfolgreich zu machen. Infolgedessen war die Nachfrage nach Kreativität noch nie so groß wie heute. Der wöchentliche Prospekt ist für viele große Einzelhändler dabei weiterhin ein Mittel der Wahl.

Laut der von Vericast gesammelten Umfragedaten sind Wochenprospekte immer noch ein wirkungsvolles Instrument zur Kundenbindung. Wöchentliche Prospekte sind ein wichtiger Umsatztreiber: 66 % der Verbraucher studieren die Rabatte und Sonderangebote in einem Prospekt, bevor sie einkaufen gehen. Die Studie zeigt auch, dass 87 % der Käufer die Prospekte genauso lange oder länger lesen als im Vorjahr.

Ein Grund für die anhaltende Beliebtheit von Prospekten und Flugblättern ist die leichte Lesbarkeit. Laut Vericast erfordern gedruckte Materialien, einschließlich per Post verschickter Prospekte, 21 % weniger kognitiven Aufwand beim Lesen als ihre digitalen Gegenstücke. Die Frage ist also: Warum stehen Prospekte im Einzelhandel nicht stärker im Fokus der kreativen Marketingleiter?

Ein unverdient schlechter Ruf

Es gibt mehrere Gründe, warum Prospekte in der komplexen Welt des Multichannel-Einzelhandelsmarketings an den Rand gedrängt werden können. Zum einen verschlingen Prospekte und Flyer einen erheblichen Teil des Marketingbudgets eines Einzelhändlers. Ein Teil davon ist auf weniger gut kontrollierbare Faktoren zurückzuführen, wie z. B. die Kosten für Papier und Porto, während andere Faktoren, wie z. B. der Arbeitsaufwand für die Produktion, die regionale Versionierung und die Verteilung, nur scheinbar unkontrollierbar sind. (Dazu später mehr.) Schrumpfende oder eingeschränkte Marketingbudgets haben einige Einzelhändler dazu verleitet, ihre Prospektprogramme zu reduzieren, was oft jedoch negative Folgen hatte, einschließlich Umsatzeinbußen in Millionenhöhe. Laut Vericast kann eine Kürzung des Budgets für Lebensmittelprospekte um nur 5 % dazu führen, dass Ihr Endergebnis aufgrund von Umsatzeinbußen schrumpft, die Sie durch andere Medien nicht wieder wettmachen können.

Ein weiterer Grund für den unverdient schlechten Ruf des Prospekts ist die vermeintliche “Gleichförmigkeit” des Formats. Jedes Flugblatt enthält eine Mischung aus vielen vorgestellten Produkten, Sonderangeboten, Rabattcoupons und zeitlich begrenzten Angeboten. Eine solch komplexe Kombination ist sehr arbeitsintensiv. (Auch dazu später mehr.) Aber weil so viele Informationen auf einer festen Seitenzahl untergebracht werden müssen – und das unter Termindruck –, muss das Design allzu oft in den Hintergrund treten. Die Ergebnisse sind höchst funktional, wie die anhaltende Wirkung von Prospekten beweist, aber es ist schwer, ein Design zu produzieren, das sich von der Masse abhebt.

Wie man einen großen Auftritt hinlegt

Wie sich herausstellt, gibt es einen Weg, die Kosten für dieses wertvolle Marketingmedium zu senken und neue Möglichkeiten für kreatives Design zu eröffnen: Automatisierung. Ein kreativer Marketingleiter kann mit der richtigen Automatisierungsstrategie eine größere Kosteneffizienz erreichen und diesen wichtigen Kanal zur Förderung der Marke des Einzelhändlers einprägsamer gestalten. Es ist die Designversion des „Best of both worlds“.

Die Automatisierung beginnt mit der Beseitigung sich wiederholender datenbezogener Aufgaben, die alle modernen Unternehmen plagen. Einzelhändler haben es oft mit Daten aus fragmentierten Datenquellen zu tun, darunter PIM-Systeme (Product Information Management), DAM-Systeme (Digital Asset Management), Preis- und Bestandssysteme, CRM-Systeme (Customer Relationship Management) und andere proprietäre Systeme. Der Aufwand, der für die Erstellung einer Prospekt-Kampagne erforderlich ist, kann teuer sein. Wenn man dann noch die Notwendigkeit hat, separate, regionale Versionen eines Prospekts zu erstellen, kann die Automatisierung diesen Prozess radikal vereinfachen.

Glücklicherweise kann Comosoft LAGO genau das tun. Durch die Verknüpfung all dieser Datenquellen in einem einzigen Workflow überwindet der LAGO-Prozess zur Automatisierung der Marketingproduktion diese Herausforderungen und erleichtert sowohl die Skalierung als auch die Geschwindigkeit – ohne Kompromisse bei der Qualität oder Versionsvielfalt.

Gutes Design wird auch durch Automatisierung ermöglicht. Wenn die Komplexität bei der Auswahl und Verwaltung der Menge an Produktdaten reduziert wird, können sich Designer auf das konzentrieren, was sie am besten können – Designen.

Auch hier erfüllt Comosoft LAGO diesen Bedarf und gibt den Marketingleitern und ihren Teams die Möglichkeit einen großen Eindruck zu hinterlassen. Der LAGO-Workflow verbindet mehrere Datenquellen (wie von der Marketingleitung des Unternehmens vorgegeben) mit dem Hauptpfeiler des modernen Druckdesigns – Adobe InDesign. Datenintensive Prospekte und Flyer können so die volle kreative Energie von erfahrenen Designern erhalten, selbst wenn mehrere regionale oder demografische Versionen produziert werden.

Das Marketing-Multiversum

Natürlich ist der Prospekt nur ein Teil einer immer größer werdenden Zahl von Marketingkanälen, die alle um die Aufmerksamkeit der Kunden buhlen. Studien haben gezeigt, dass eine koordinierte Kampagne mit einer konsistenten Mischung aus Botschaften und visueller Anziehungskraft weitaus effektiver ist als jede einzelne Komponente für sich genommen. Wenn also Informationen von einem Medium mühelos auf ein anderes übertragen werden können, führt dies zu einem Marketing-“Splash”, der zu Nettokosteneinsparungen führen kann.

Auch dieser “Splash” ist ein Vorteil von LAGO. Wenn ein Prospekt für den Druck vorbereitet wird, einschließlich mehrerer Versionen, können die Werbedaten und das Bildmaterial automatisch in webbasierte oder mobile Apps exportiert werden, so dass es einfach ist, eine zeitgemäße Multichannel-Kampagne zu orchestrieren. Anstatt sich mit der einmaligen Durchführung einer solch komplexen Kampagne abzumühen, können die Marketing- und Kreativteams dies bequem auf wöchentlicher Basis tun.

Im heutigen harten Wettbewerb wachsen die Inhalte, Assets, Kanäle und Kampagnen eines Einzelhändlers exponentiell, auch wenn die Ressourcen und Budgets stagnieren oder sinken. Die Notwendigkeit, eine große Wirkung zu erzielen, war daher noch nie so groß. Aber mit LAGO kann ein versierter Kreativ- oder Marketingdirektor genau das tun.


Erfolgreiches Omnichannel Content Management mit LAGO

Erfolgreiches Omnichannel Content Management mit LAGO

Wie kann man einen Kunden nach einem Warenkorbabbruch doch noch vom Kauf des Produktes überzeugen? Man sollte den Kunden optimal an jeder Station seines Alltags erreichen – die Werbebotschaft des eigenen Unternehmens soll dem Kunden möglichst positiv und konsistent präsent sein. Omnichannel ist die logische Verknüpfung von Kommunikationskanälen, sodass über die gesamte Customer Journey keine Unterbrechung des Informationsflusses für den Kunden entsteht. Aus Sicht der Unternehmen reagiert man so auf mögliche Kaufabbrüche von Kunden – weil man den Grund eines möglichen Kaufabbruchs (noch) nicht exakt vorhersehen kann, reagiert man auf einem anderen Kommunikationskanal, um den Kunden zu halten oder gar zu reaktivieren.

Wie kann Omnichannel Management erfolgreich umgesetzt werden?
LAGO ist eine seit über 25 Jahren bewährte Standardsoftware, die alle Ihre Anforderungen an ein zentrales System zur Produktion von Werbemitteln erfüllt. Somit ist eine reibungslose, zielorientierte und sichere Implementierung möglich. Kanalübergreifende Kampagnen können ganz leicht geplant werden, wodurch LAGO es Ihnen ermöglicht, echtes Omnichannel Marketing zu betreiben. Gestalten Sie Ihre Omnichannel-Maßnahmen schneller, sicherer und flexibler und reduzieren Sie Kosten in der Folge drastisch. Durch zentrale und medienneutrale Verwaltung von Content werden Mehrfachaufwände überflüssig, Fehlerquellen abgeschaltet und die Time-to-Market verkürzt sich enorm. Artikel- und Preisänderungen in Echtzeit erlauben flexibles Agieren auf allen Kanälen, sodass sich Ihre Mitarbeiter wieder auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können.

Omnichannel Marketing funktioniert aber nur dann perfekt, wenn Ihre Inhalte bereits für die verschiedenen Marketingkanäle aufbereitet und organisiert sind – LAGO kann Ihnen dabei helfen. Auf Basis der neutralen Daten können Sie Ihre Marketingprojekte für Print, E-Commerce, Mobile, Social Commerce und Point of Sale organisieren, miteinander verknüpfen und in die entsprechenden Kanäle ausspielen. Mit LAGO erhalten Sie die richtige Software für das Management Ihrer Produktdaten und schaffen damit eine optimale Basis für ein einheitliches Omnichannel Marketing auf den verschiedenen Marktplätzen des modernen Handels.

Sie erhalten ein erprobtes und zukunftsorientiertes Werkzeug, mit dem Sie zu einem späteren Zeitpunkt auch andere Kanäle wie Mobile Commerce oder Social Commerce Plattformen bedienen können: Omnichannel!

One-to-one Kommunikation im Omnichannel Marketing mit LAGO DIM

Das Zusatzmodul DIM – “Direct Individual Marketing” von LAGO ermöglicht Ihnen, Ihre Marketingmaßnahmen noch zielgerichteter auf Ihre Kunden auszurichten. Nachdem „One-to-Many“ oder „One-to-Few“ durch LAGO bereits seit 25 Jahren dank des einzigartigen Variantenmodells abgedeckt wird, ermöglicht Ihnen LAGO DIM eine „One-to-One“ Ausspielung sowohl für den digitalen Bereich als auch für den Print-Kanal.

Mit LAGO DIM können Sie personalisierte und individualisierte Printseiten produzieren. Dabei stehen Ihnen verschiedene Stufen der Individualisierung zur Verfügung. Angefangen von einfachen persönlichen Anreden inklusive Verweisen auf individuelle Shop-Landingpages, bis hin zu individuellen Produkten und Preisen je Kunde oder Kundengruppe.

Gleiches gilt für die Ausspielung in Online-Kanälen: Personalisierte Newsletter und individuelle E-Mail-Kampagnen lassen sich mit dem neuen DIM-Modul aus LAGO heraus mit wenig Aufwand generieren. Cross-Channel-Verweise von Printprodukten in digitale Kanäle (Print-to-Web) erzeugen mittels Bilderkennung oder QR-Codes ein ideales Zusammenspiel beider Kanäle.

Dadurch können Marketingmaßnahmen ab sofort noch zielgerichteter auf die Empfänger ausgerichtet werden. Reagieren Sie damit auf den anhaltenden Wandel der Druck- und Medienbranche, in der es gilt, mit relevanten Inhalten aus der Werbeflut positiv hervorzustechen.

Nutzen Sie den positiven Effekt von personalisierten und individualisierten Werbeansprachen auf Ihren Absatz!

Wir ermöglichen ganz einfach personalisierte und individualisierte Werbeansprachen
Mit LAGO DIM ist alles möglich:

  • Erzeugung von personalisierten und individualisierten Printseiten auf Basis von Templates oder frei gestalteten Einzelprodukten
  • Verwendung von bereits gestalteten LAGO Dokumenten als Grundlage für den Sprung von „One-to-Many“ oder „One-to-Few“ hin zu „One-to-One“ durch Zusammenführung von bestehenden Seiten mit personalisierten und individualisierten Angeboten
  • Cross-Channel-Verweise von der Printseite in digitale Kanäle auf Basis von Bilderkennung oder QR-Codes
  • Template-Editor für HTML Content
  • Erzeugung von personalisierten und individualisierten E-Mails und Landingpages auf Basis von Produktdaten aus dem LAGO PIM

Comosot LAGO DIM Modul One-to-One

Was versteht man unter Warenkorbabbruch?

Wird ein Produkt vom potenziellen Kunden in den digitalen Warenkorb gelegt, der Einkauf dann aber nicht durch die Transaktion abgeschlossen, spricht man im E-Commerce von einem Warenkorbabbruch. Der Anteil der Warenkorbabbrüche an den gesamten Transaktionen eines Shops ist ein wichtiger KPI im E-Commerce, da er auf eine nicht-optimale User Experience beim Kaufvorgang hinweisen kann. Die Suche nach einer möglichen Ursache für Warenkorbabbrüche ist sehr schwierig und meist mit aufwendigem Tracking verbunden. Um den Warenkorbabbruch aber doch noch in eine erfolgreiche Transaktion zu verwandeln gibt es diverse Möglichkeiten des Omnichannel Marketings. Eine gängige Vorgehensweise im E-Commerce ist beispielsweise die Remarketing E-Mail, die automatisch an den Warenkorbabbrecher verschickt wird und oft einen attraktiven Rabattcode auf den Warenkorbwert enthält.


Trends der kommerziellen Druckindustrie für 2022

Trends der kommerziellen Druckindustrie für 2022

Bis 2029 werden die Ergebnisse wirtschaftlicher, technologischer, demografischer, ökologischer und verhaltensbezogener Faktoren die Druckindustrie erheblich verändern, so ein Bericht von Smithers aus dem Jahr 2019. Fast jede Branche steht seit der Pandemie und den Lockdowns im Jahr 2020 vor neuen Herausforderungen – die Druckindustrie bildet da keine Ausnahme. Aber wie jede Branche, die überleben will, wenn sich die Welt weiterentwickelt, hat sich auch die Druckindustrie weiterentwickelt, um relevant zu bleiben und den Umsatz zu steigern.

Die Fakten

Bevor wir uns mit den Trends und Prognosen der Branche befassen, ist es wichtig, die Statistiken der Branche zu kennen. Im Folgenden finden Sie fünf Branchenstatistiken, die Sie im Auge behalten sollten:

  • 25.000 Unternehmen sind auf den Digitaldruck spezialisiert
  • Mit einem Umsatz von rund 139 Mrd. USD in 2019, wird ein Anstieg in den nächsten 10 Jahren um 65 % auf 230 Mrd. USD im Jahr 2029 prognostiziert.
  • 72 % der Unternehmen nutzen Direktmailing-Kampagnen
  • • Die Größe des globalen Digitaldruckmarktes wurde 2019 auf 25,74 Milliarden US-Dollar geschätzt und wird bis 2028 voraussichtlich 35,71 Milliarden US-Dollar erreichen, mit einer CAGR von 3,7 % von 2021 bis 2028

Es ist wichtig, sich mit diesen Statistiken vertraut zu machen, denn sie zeigen das stetige Interesse und das Wachstumspotenzial des kommerziellen Drucks – die Branche boomt nach wie vor. Wenn man sich diese Statistiken ansieht, ist es auch leicht zu verstehen, warum viele Unternehmen ihr jährliches Druckbudget erhöhen.

Die wichtigsten Trends

Die neuen Möglichkeiten des Digitaldrucks werden es Druckdienstleistern ermöglichen, ihren Kunden mehr Flexibilität zu bieten, während eine Reihe gesellschaftlicher Trends das Wachstum des Digitaldrucks insgesamt vorantreiben werden, so Smithers. Infolgedessen entstehen jedes Jahr neue Produkte und Dienstleistungen, und mit den neuesten Trends Schritt zu halten, ist die Eintrittskarte, um am Ball zu bleiben. Smithers erklärt:

“Die bedeutendste Veränderung für den Digitaldruck in den nächsten 10 Jahren wird durch die Integration des Digitaldrucks, insbesondere des Inkjetdrucks, in umfassendere Produktionssysteme erfolgen. Dazu gehören der Workflow und die Weiterverarbeitung, um die Markteinführung vieler Druckprodukte zu vereinfachen und zu beschleunigen“.

Aber die Veränderungen werden sich sowohl in technischen Innovationen, aber auch in anderen Top-Trends im kommerziellen Druck vollziehen, die im Laufe des Jahres 2022 auftauchen dürften.

Design-Dienstleistungen durch eigenes Designteam

Ein Designteam ist selbst für die kleinsten Druckereien unverzichtbar geworden. Ganz gleich, ob es sich um einen einzelnen Grafikdesigner oder ein ganzes Team handelt, die Konzentration auf diesen Geschäftsbereich stellt sicher, dass Sie in der Branche wettbewerbsfähig bleiben. Außerdem sind Sie nicht mehr nur von den Einnahmen aus Drucksachen abhängig, sondern können jetzt auch Einnahmen aus dem Logo- und Website-Design erzielen.

Digitales Marketing

Digitales Marketing ist eine der effektivsten Formen des Marketings, die es heute gibt. Mit einer einzigen Kampagne können Sie im besten Fall Millionen von potenziellen oder bestehenden Kunden erreichen. Anzeigen in den sozialen Medien sind ein perfektes Beispiel dafür, da sie mit einer einzigen Serie an Posts ein bestimmtes Publikum für unbestimmte Zeit erreichen können. Digitales Marketing ist jedoch nicht auf Social-Media-Anzeigen beschränkt. Es umfasst auch Dienstleistungen wie das Hosting von Websites und die Erstellung von Podcasts. Druckereien, die diese Dienste in Anspruch nehmen, können ihr Geschäft im Jahr 2022 erheblich ausbauen.

Direct-Mail-Marketing-Kampagnen

Direct-Mail-Marketing-Kampagnen sind weithin als eine der grundlegendsten Formen der Werbung bekannt. Sie sind ein beständiger, effektiver Weg, um neue Kunden zu erreichen und dabei relativ kostengünstig zu bleiben. Direct-Mail-Marketing-Kampagnen sind ein hervorragendes Mittel, um aktuelle oder inaktive Kunden zu beeinflussen, und bieten Unternehmen die Möglichkeit, ihr Image in der Öffentlichkeit zu pflegen. Es wird erwartet, dass Direct-Mail-Marketing-Kampagnen bis 2022 zunehmen werden.

Nachhaltigkeit wird eine höhere Priorität haben

Die Verringerung der Umweltbelastung hat für viele Unternehmen oberste Priorität, weshalb Hersteller und Vertriebspartner nachhaltigere Technologiedienstleistungen anbieten müssen. Nachhaltigkeit kann durch verbesserte Datenanalyse und -berichterstattung, kreislauffähige Produkte und Dienstleistungen und Prozessautomatisierung erreicht werden. Darüber hinaus kann die Verlagerung von Servern vor Ort in die Cloud den Energieverbrauch der IT und die damit verbundenen CO2-Emissionen reduzieren.

Anpassung ist unabdingbar

Es ist keine Überraschung, dass die meisten Kunden ein personalisiertes Produkt wünschen. Die Personalisierung hat in der heutigen Zeit die eCommerce-Branche übernommen, so dass die Druckindustrie sich anpassen muss, um Schritt zu halten. Unternehmen sollten sich nicht scheuen, in den kommenden Jahren künstliche Intelligenz (KI) und das Internet der Dinge (IoT) einzubeziehen. Durch die Kombination dieser beiden Systeme können Sie nämlich Personalisierung anbieten, den Papierverbrauch vorhersagen und Warnungen über mögliche Verstöße senden, wodurch die Druckumgebung effizient und zuverlässig wird.


Print-Kataloge: Warum sie für den Einzelhandel in ihrem Marketingmix unersetzbar sind

Print-Kataloge: Warum sie für den Einzelhandel in ihrem Marketingmix unersetzbar sind

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich das Marketing vor allem auf die digitale Welt konzentriert und weniger auf Druckerzeugnisse, aber das bedeutet nicht, dass Printmarketing veraltet ist. Tatsächlich sind Prospekte und Kataloge für das Marketing unverzichtbar, und Studien zeigen, dass sie sogar effektiver sind als viele andere Formen der Werbung.

Dank technologischer Innovationen, die es Unternehmen ermöglichen, Kunden auf der Grundlage ihrer Interessen und Kaufgewohnheiten gezielt anzusprechen, sind Kataloge heute effektiver denn je. Im Folgenden finden Sie einige Gründe, warum Sie mit der Einführung von Prospekten oder Katalogen beginnen oder Ihr derzeitiges Printmarketing verstärken sollten.

Warum Printwerbung oft effektiver sein kann als digitale Werbung

Die Menschen sehen Werbung in ihren Internet-Browsern, E-Mails, Apps und Fernsehern, und da sie ständig mit digitalem Marketing konfrontiert sind, sind sie schnell geneigt, Werbung zu ignorieren, ohne genau hinzusehen.

Der Unterschied zwischen Katalogen und digitaler Werbung besteht darin, dass man sie nicht auf die gleiche Weise ignorieren kann. Stattdessen kann ein Katalog monatelang im Haushalt eines Verbrauchers liegen und so die Brand Awareness erhöhen. Selbst wenn der Kunde den Katalog bewusst wegwirft, haben Sie Ihre Produkte und Ihre Marke bereits mehrfach hervorgehoben, bevor dies geschieht – und vielleicht zu zukünftigen Käufen angeregt.

Warum funktionieren Printmedien so gut?

Prospekte und Kataloge haben eine stärkere psychologische Wirkung als digitale Werbung. Wenn ein Verbraucher einen Katalog durchblättert, kann er sich eher vorstellen, ein Produkt zu besitzen, was die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs erhöht.

Auch die Neurowissenschaft bestätigt, dass Printwerbung oft effektiver ist als digitale. Laut einer Studie, die vom U.S. Postal Service Office of Inspector General und der Temple University durchgeführt wurde, stimulieren gedruckte Anzeigen einen Bereich des Gehirns, der potenzielle Käufer dazu veranlasst, über den Wert des Produkts nachzudenken und zu überlegen, ob sie es haben wollen.

Prospekte und Kataloge regen mehr Sinne an als digitale Anzeigen. So erreichen digitale Anzeigen die Verbraucher auf einer akustischen und visuellen Ebene, während Kataloge gesehen und gefühlt werden können und sogar einen subtilen Druckgeruch haben können. Laut USPS und Summit Research wecken diese unterschiedlichen Sinne mehr emotionale Assoziationen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass jemand einen Kauf tätigt.

Darüber hinaus haben USPS und Summit Research festgestellt, dass Menschen eher positive Emotionen mit Katalogen verbinden, weil sie sie häufig zur Unterhaltung und Entspannung durchblättern. Kataloge verringern sogar die Angst, die mit dem Erhalt einer Rechnung in der Post verbunden ist.

Obwohl sich die gedruckte Post bei vielen demografischen Gruppen als sehr effektiv erwiesen hat, ist sie besonders wirksam, um Millennials anzusprechen. Dieselbe Studie, die von USPS und Summit Research durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass Millennials mehr Wert auf gedruckte Post legen als andere Bevölkerungsgruppen und eher Zeit damit verbringen, ihre Post, einschließlich Kataloge, zu lesen. Millennials sind eine wichtige Altersgruppe für Händler, daher ist es sinnvoll, sie mit Printmedien anzusprechen.

Kataloge funktionieren im digitalen Zeitalter noch besser

Ein häufiger Grund, warum Unternehmen keine Prospekte und Kataloge nutzen, sind die Kosten für Druck und Versand von Werbung. Das digitale Zeitalter hat es den Unternehmen jedoch ermöglicht, die mit dem Versand von Katalogen verbundenen Kosten zu senken. Vor dem Internet verschickten Unternehmen häufig Kataloge, ohne einen bestimmten Zielkunden im Auge zu haben, was aufgrund der großen Anzahl von Drucksachen und der damit verbundenen Versandkosten besonders teuer war.

Im digitalen Zeitalter können Unternehmen Kataloge gezielt an Kunden versenden, die mit größerer Wahrscheinlichkeit ihre Produkte kaufen werden. Online-Datenbanken enthalten Verbraucherinformationen, einschließlich ihrer Interessen und Kaufgewohnheiten. So können Unternehmen feststellen, wer ihre Produkte mit größerer Wahrscheinlichkeit kaufen wird, und diese Kunden gezielt ansprechen. Außerdem werden die Kosten gesenkt, da keine Kataloge an Personen verschickt werden, bei denen die Wahrscheinlichkeit, dass sie etwas kaufen, gering ist.

Sie können sogar die früheren Käufe Ihrer Kunden nutzen, um die künftige Werbung für sie zu gestalten. Wenn Ihr Unternehmen z. B. viele verschiedene Produkte verkauft und einige nur Kleidung kaufen, können Sie an diese Zielgruppe Bekleidungskataloge verschicken. Personalisiertes Marketing mit Hilfe von Kundendaten erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Ihre Produkte kauft, erheblich.

Verwendung von Katalogen im Rahmen eines Multichannel-Marketing-Ansatzes

Wenn Ihr Unternehmen Kataloge zusammen mit anderen Marketingkanälen einsetzt, können Sie die Konversionsrate erhöhen, indem Sie potenzielle Kunden über verschiedene Medien ansprechen. So können Kunden, die einen Katalog erhalten, zum Beispiel aufgefordert werden, Ihre Website zu besuchen und online zu kaufen. Außerdem können Sie den Return on Investment Ihres Katalogs anhand von Versanddaten, Kundencodes und Quellcodes verfolgen.

Der Einsatz von Katalogen in Ihrer Multichannel-Marketingstrategie ist ein äußerst effektiver Weg, um neue Kunden zu erreichen und Ihren bestehenden Kundenstamm zu binden.


Wie Automatisierung die Druckproduktion erfolgreich macht

Wie Automatisierung die Druckproduktion erfolgreich macht

Print is not dead! In einer Welt, in der die Flut flüchtiger Online-Werbung schnell gesehen und ebenso schnell wieder vergessen wird, kann der gedruckte Prospekt hingegen eine länger anhaltende Wirkung auf den Verbraucher haben. Dies ist sogar nicht nur eine Frage der persönlichen Vorliebe. Ein Bericht in Scientific American kam kürzlich zu dem Schluss, dass “das Lesen auf Papier immer noch einzigartige Vorteile” gegenüber dem Lesen auf Bildschirmen hat.

Ist ein Prospekt oder ein Katalog gut gestaltet und produziert, ist es zudem sehr viel wahrscheinlicher, dass er auf einem Tisch liegen bleibt, als Erinnerung an die Marke des Einzelhändlers und als offene Einladung, in aller Ruhe zu blättern. Anders ist es bei einer Online- oder E-Mail-Werbung, die im Handumdrehen von der nächsten Unterbrechung auf dem Bildschirm für immer beiseite geschoben wird. Wie der Verlagspionier John W. Seybold einmal sagte:

Print spricht zu uns, leise und geduldig“.

Die Produktion hängt an verschiedenen Datenquellen

Kataloge und Prospekte sind in der Produktion von der korrekten Funktion einiger Systeme und Datenquellen abhängig, das macht den Prozess anfällig für Fehler. Einzelhändler und Ersatzteilhersteller sind im Allgemeinen darauf angewiesen große Mengen von einzelnen Produkten zu verkaufen. Jedes einzelne wird durch eine ganze Tabelle an Informationen beschrieben. Die Daten umfassen (aber nicht nur) die folgenden Informationen zu jedem Produkt:

SKU Nummer Hersteller-ID-Nummer(n) Marke und Modell
Produktname Abkürzungen Kurzbeschreibung
Produktbeschreibung Versionsnummer Größe
Farben Material Zubehör
Verbindung zu anderen Produkten Hersteller Verkaufshistorie
Lagerbestand Geschäftsort Lagerort
Verfügbarkeit Produktpreis Produktkosten
Bruttomarge Rabatte Leitlinien für Verkaufspreis
Produktbewertungen Marketingkampagne Historie Lieferinformationen
Garantien Haftungsausschlüsse Und mehr…

Natürlich finden nicht alle diese Daten Eingang in einen Katalog oder einen Prospekt, aber viele schon. Die anderen sind alle relevant für die Planung jeder Kampagne – und sie sind oft über viele verschiedene Datenbanken verstreut. Wenn Sie all diese Datenpunkte mit der Menge der einzelnen beworbenen Produkte multiplizieren, dann bekommen Sie eine Ahnung von den Herausforderungen, denen sich der Marketing-Produktionsleiter gegenübersieht.

Jede Printbroschüre enthält eine Reihe von Produkten, die vom Marketingteam aufgrund ihrer Bedeutung für das Endergebnis des Unternehmens ausgewählt wurden. Preisstrategien bieten Sonderangebote für begehrte, aber preisempfindliche Artikel, während für andere Produkte reguläre Preise verlangt werden, um die Differenz auszugleichen. Die Kampagnen unterscheiden sich nach geografischen und demografischen Gesichtspunkten, was bedeutet, dass jedes Druckerzeugnis mehrere Versionen haben muss. Die Versionierung von Prospekten macht es noch entscheidender einen Produktionsprozess zu haben, der eine solide Verbindung zu allen Datenquellen während des Designens zuverlässig aufrechterhält.

Automatisierung bietet enorme Vorteile

Aufgrund vieler Variablen und deren Fehleranfälligkeit, kann eine komplette oder eine Teil-Automatisierung des Produktionsprozesses in den meisten Fällen eine erfolgreiche Lösung darstellen. Wie bereits Home Depot, Lowe’s und andere große Einzelhändler gelernt haben, bietet die Automatisierung des Druck- und Medienmarketingprozesses enorme Vorteile, wie die effizientere Nutzung bestehender Kapazitäten für andere Projekte, aber auch:

  • Deutlich weniger Benutzereingriffe bei jedem Prozessschritt, wodurch die Markteinführungszeit und das Zielvolumen von Marketingkampagnen beschleunigt werden
  • Bessere und effizientere Zusammenarbeit zwischen einzelnen Abteilungen innerhalb einer großen Organisation
  • Nachhaltige Kosteneinsparungen, u. a. aufgrund von weniger kostenintensive Fehlerquellen durch automatisierte Korrekturzyklen
  • Höhere Rentabilität von Marketingkampagnen, durch vermehrte Learnings, da Kampagnen gezielter und genauer gemessen werden können

Von der Planung der Marketingkampagne bis zur Produktion der Printmaterialien und ihrer Versionen können viele Prozesse automatisiert werden. Durch die Automatisierung sich wiederholender Aufgaben kann ein Produktionsteam Zeit für die Gestaltung finden. Sobald die Aufgaben automatisiert sind, können sich andere Abteilungen um nicht-routinemäßige Aufgaben kümmern, z. B. um die SEO-Strategie und die mobile Entwicklung. Mit einer kontrollierten Prozesskette von Ereignissen können ein Marketing-Produktionsleiter und seine Kollegen in dieser datengesteuerten Welt effizient Retail Marketing betreiben. Und so läuft es ab:

Beginnen Sie mit der Planungsphase. Marketingteams für einzelne Produkte und Produktlinien verbringen ihre Arbeitszeit damit, die nächste Kampagne zu visualisieren und in praktische Schritte umzusetzen. Das Ziel ist es, eine attraktive Kampagne zu entwickeln, ihren Fortschritt zu verfolgen und zukünftige Marketingmaßnahmen dadurch zu verbessern. Auch wenn sie ihre Produkte genau kennen, ändert sich ständig etwas. Zum Beispiel:

  • Eine neue Version des Produkts steht vielleicht kurz bevor.
  • Die Verfügbarkeit, der Preis oder die Gewinnspanne des Produkts können sich geändert haben.
  • Die Fotos oder Beschreibungen des Produkts können sich geändert haben.
  • Ein Problem in der Lieferkette kann sich auf die Lieferung in einigen Geschäften auswirken.
  • Eine bestimmte Farbe oder Größe ist möglicherweise nicht mehr verfügbar.

Diese und andere Änderungen können sich darauf auswirken, welche Produkte besonders hervorgehoben werden sollen, wenn überhaupt. Marketingteams müssen jedoch schnell und an einem Ort auf Daten zugreifen können.

Der nächste Schritt ist die Visualisierung des Druckerzeugnisses. In der Whiteboarding-Umgebung bietet LAGO die Möglichkeit, Produkte bereits dort zu platzieren, wo sie der Planung nach auch im Prospekt erscheinen sollen. Für jedes ausgewählte Produkt werden alle zugehörigen Daten verknüpft. Wenn das Marketingteam das Projekt an die Designer übergibt, wird jeder Produkt-“Block” automatisch mit den aktuellen Produktdaten, Bildern und allen anderen Informationen, die der Designer benötigt, verknüpft.

Die Gestaltung und Produktion des Druckerzeugnisses ist ebenfalls automatisiert. Der Designer erhält eine InDesign-Vorlagendatei, die automatisch alle Entscheidungen des Marketingteams enthält. Dank eines LAGO-Plugins für Adobe InDesign kann der Designer direkt mit dem Design anfangen, ohne alle zugehörigen Daten aus verschiedenen PIM-, DAM- und anderen Datenbanken heraussuchen zu müssen. Wenn sich Datenelemente während des Entwurfsprozesses ändern, z. B. ein aktualisiertes Produktbild, wird das Layout in Echtzeit aktualisiert, bis der Artikel zum Druck geschickt wird. Wenn beispielsweise eine regionale oder demografische Version erforderlich ist, behält das System alle gemeinsamen Elemente bei und ermöglicht es dem Designer, die neue Version anzupassen.

Die Überprüfung und Genehmigung kann ein langwieriger, weitgehend manueller Prozess sein. Glücklicherweise bietet LAGO auch einen Echtzeit-, bidirektionalen und überprüfbaren Prozess für Marketing-Teams und Designer, um Fehler zu identifizieren, Änderungen zu kommunizieren und das endgültige Layout vor dem Druck zu überprüfen.

Das ist noch nicht das Ende. LAGO arbeitet auch noch weiter, wenn der Katalog oder der Prospekt in den Druck gegangen sind. Die Daten für diese spezielle Kampagne können automatisch in Online- und mobile Werbekanäle exportiert werden. Da die Daten für jedes beworbene Produkt automatisch nachverfolgt werden, kann das Marketingteam den Erfolg jeder Komponente messen, um die nächste Kampagne zu planen.

Der Prospekt wird immer noch gebraucht

Automatisierte, integrierte und Multichannel Kampagnen haben ein enormes Potenzial, nicht nur zur Entlastung der Marketingleiter. Sie können auch die Rentabilität um ein Vielfaches steigern. In einem Artikel der New York Times über das Wiederaufleben von Katalogen bemerkte der Einzelhandelsstratege Bruce Cohen: “Es ist ein Plädoyer für das, was alle Einzelhändler erkannt haben – dass es Momente gibt, in denen die Menschen langsamer werden wollen, und dass der Katalog immer noch einen wichtigen Platz hat.”

Print is not dead. Er ist lebendig und effektiv. Dank Automatisierungstools wie LAGO ist diese Vorhersage nun eine kosteneffektive Realität in einer datengesteuerten Welt.

Bereit für eine Möglichkeit mit eigenen Augen zu sehen, wie LAGO die Automatisierung einsetzt, um Ihre Marketing Produktion effizienter zu machen?


Warum Prospekte sinnvoll sind

Warum Prospekte sinnvoll sind und wie Sie den Produktionsprozess vereinfachen können

Einzelhandelsketten vertrauen weiterhin auf gedruckte und digitale Prospekte, wenn es um die Verteilung ihres Werbebudgets geht, denn diese sind immer noch eine der wertvollsten und zuverlässigsten Möglichkeiten, die Verbraucher zu erreichen.

Warum sind Prospekte so wertvoll für Lebensmitteleinzelhändler?

Untersuchungen zeigen, dass wöchentliche Prospekte nach wie vor ein wichtiger Faktor für Einkaufsentscheidungen sind. Dies geht aus der Brandspark 2020 U.S. Shopper Study hervor:

  • Im Jahr 2020 werden 87 % der Käufer gleich viel oder mehr Prospekte lesen als im Jahr 2019
  • 74 % der Käufer informieren sich durch gedruckte Prospekte über preisgünstige Angebote an Lebensmitteln
  • 66 % der Verbraucher studieren vor dem Einkauf Prospekte, Werbeaktionen und Rabatte

Laut dem 2020 Shopper Behavior Monitor Survey , der 1.000 Haushalte und deren Mitglieder befragte, die primär die Lebensmitteleinkäufe des Haushalts tätigen:

  • Nutzen 30 % der Befragten digitale Prospekte und Coupons, das sind sogar mehr als zu Beginn der Pandemie
  • Gaben 27 % der Befragten an, dass sie jetzt häufiger als zu Beginn der Pandemie Verkaufsflyer verwenden
  • Gaben 28 % an, dass sie häufiger digitale Coupons verwenden

Der Prospekt Produktionsprozess

Wenn es darum geht, die werbewirksamsten Prospekte zu erstellen, ist das Design entscheidend. Darüber hinaus müssen Einzelhändler die Prospekte in mehreren Versionen erstellen. Das sind weitere Faktoren in einem ohnehin schon komplizierten Prozess.

Bei einer großen Lebensmittelkette beispielsweise beginnt der Produktionsprozess mit der Marketingabteilung, die für die übergeordnete Planung des Prospekts zuständig ist. Dann planen die Category Manager die Angebote und entscheiden, ob eine Anzeige weltweit, landesweit oder in einer bestimmten Region verfügbar sein soll.

Als Nächstes entwirft das Designteam das Layout, einschließlich der Texte und Preise, um die regionalisierten Varianten aus den globalen und nationalen Angeboten zu erstellen. Nach der Fertigstellung gehen die Dateien zurück an die Category Manager, um die Anzeigen zu überprüfen und eventuell notwendige Korrekturen vorzunehmen. Das Designteam setzt die Korrekturen um und sendet sie dann zur Genehmigung an das Marketingteam zurück.

Dieser gesamte Prozess kann besonders hektisch sein, wenn mehrere Versionen für verschiedene Regionen, Sprachen und andere demografische Gruppen erstellt werden oder wenn das Team Produktdaten aus verschiedenen Datenquellen zusammentragen muss.

Die Produktion vereinfachen

Die Multichannelsoftware LAGO macht den gesamten Prozess der Prospekterstellung im Einzelhandel effizient, vom Konzept bis zur Produktion. Hier ist ein Beispiel dafür, wie LAGO jeden Schritt der Erstellung eines Print- oder Online-Prospekts vereinfachen kann:

  • Zu Beginn des Prozesses hilft LAGO Whiteboard der Marketingabteilung dabei, zu bestimmen, wie viel Platz für jede Seite zur Verfügung stehen soll.
  • Die Marketingabteilung kann die Seitenaufteilung über die Workflow-Engine an die Category Manager senden. Diese können mit LAGO Whiteboard nach jedem Angebot suchen und es dann direkt auf die Seite ziehen und platzieren.
  • Gleichzeitig kann das Category Management auswählen, ob ein Angebot global oder lokal sein soll. Die Versionsoptimierung von LAGO synchronisiert automatisch globale Angebote und berücksichtigt dabei regionale Unterschiede.
  • Sobald die Planung und Versionoptimierung abgeschlossen ist, konvertiert LAGO die Verplanung automatisch in eine Adobe InDesign-Datei mit seinem exklusiven LAGO Layout InDesign Plugin.
  • Die Designer erhalten eine vorgeplante InDesign-Datei mit allen notwendigen Informationen aus dem LAGO-PIM und -DAM, so dass sie die Seiten effizienter erstellen und Fehler vermeiden können. Nach abgeschlossenem Layout wird ein Korrekturdokument erzeugt, dass über die Workflow- Engine dem Category Management zur Überprüfung übergeben wird.
  • In LAGOs integriertem Proof Modul werden alle Korrekturwünsche vom Category Management und Marketing direkt im Korrekturdokument angemerkt und zurück an das Designteam übergeben. Das Designteam kann die gewünschten Änderungen sehen, sobald es die Seiten in InDesign öffnet und die Korrekturwünsche umsetzen.
  • Die umgesetzten Korrekturen werden über die Workflow Engine dem Marketing und Category Management zur Prüfung der ausgeführten Korrekturen in LAGO Proof angezeigt.
  • Mit ein paar einfachen Klicks in LAGO Proof können Category Manager alle ausgeführten Änderungen überprüfen.
  • Eventuelle Preis- oder Textaktualisierungen werden automatisch importiert, so dass Korrekturen in letzter Minute nicht zu unnötigem Stress oder Chaos führen.

Wollen Sie am personalisierten Beispiel sehen, wie LAGO auch Ihre Printproduktion effizienter machen kann?


Beschleunigen Sie die Produktion von Prospekten und Broschüren in InDesign

Beschleunigen Sie die Produktion von Prospekten und Broschüren in InDesign – OHNE auf gutes Design zu verzichten

Adobe InDesign ist zweifelsohne der Luxus-SUV unter den Layout Programmen. Erstmals vor über dreiundzwanzig Jahren veröffentlicht, ersetzte Adobes “Projekt K2” den PageMaker und verdrängte schließlich den damals amtierenden Champion QuarkXPress. Heute kann Adobe InDesign praktisch alles, was das Designerherz begehrt, und somit viel mehr als nur Printseiten zu gestalten.

Genau hier liegt die Herausforderung. InDesign bietet mittlerweile eine sehr große Palette an Funktionen, die aus einem einfachen Design ein komplexes Projekt machen können. Das gilt insbesondere für datengesteuerten Content. Dieser Content ist eine Herausforderung für Printdesigner, deren Aufgabe es ist, visuell ansprechendes und korrektes Material für den wichtigsten Kanal eines Einzelhändlers zu erstellen – Print.

Das Broschüren-Rätsel

Gedruckte Broschüren sind alles andere als ein aussterbendes Medium. Selbst ehemals rein digitale Einzelhändler wenden sich laut RetailDive dem Printmarketing zu und nutzen Broschüren, „um den ‘Lärm’ der Online-Welt zu durchbrechen“. Laut einer Umfrage von MarketingSherpa vertrauen die Verbraucher gedruckten Broschüren (76%) weitaus mehr als digitalen Werbeformen wie Mobile Ads (39%). Hierfür gibt es wissenschaftliche Gründe. Wenn Versuchspersonen Werbung in digitaler oder gedruckter Form zu sehen bekamen, “deutete ihre Gehirnaktivität auf einen größeren unterbewussten Wert und Wunsch nach Produkten oder Dienstleistungen hin, die in einem gedruckten Format beworben wurden“, so eine gemeinsame Studie von USPS und der Temple University.

Trotz ihrer Effektivität für Einzelhändler stellt das Erstellen von Prospekten und Broschüren einen hohen Aufwand für Designer dar. Broschüren enthalten sehr detaillierte Produktinformationen. Diese Produktinformationen reichen von Größen über Farben bis hin zu Preisen (die je nach Version variieren) und einer Reihe von anderen Attributen, die in einer PIM-Datenbank (Product Information Management) enthalten sind. Zu all diesen Produktinformationen kommen noch große Mengen an Bilddaten hinzu, die zu den Produkten gehören und alle in einem Digital Asset Management (DAM)-System gespeichert sind.

Infolgedessen muss der Designer für jedes Produkt in einem Prospekt oder einer Broschüre mehrere Informationen zusammentragen, wie vom Marketing vorgegeben, und dabei ein konsistentes, visuell überzeugendes Markenerlebnis schaffen. Die meisten Einzelhändler benötigen außerdem mehrere regionale Versionen jedes gedruckten Exemplars – und nochmal denselben Content, um ihre Shopping-Apps zu bestücken.

Adobe InDesign, als meistgenutztes Layoutprogramm, beinhaltet Funktionen für die verschiedensten Bereiche der Layoutgestaltung. Trotz der vielen nützlichen Funktionen, die Adobe InDesign bietet, ist der manuelle Aufwand ein Layout zu erstellen extrem hoch, erst die Verbindung zu einem PIM- und DAM-System schafft die größtmögliche Effizienz.

Der Vorteil der Automatisierung

Die Lösung für diesen langwierigen Prozess besteht darin, sich wiederholende Aufgaben zu automatisieren, damit Designer mehr Zeit für das eigentliche Gestalten haben. Eine solche Automatisierung ist, dank der Architektur von InDesign, durch Plugins von Drittanbietern möglich. Comosoft hat diese Umgebung genutzt, um LAGO Layout zu entwickeln, das die komplexen, spezialisierten Welten von PIM- und DAM-Daten mit den Funktionen und der Designkraft von InDesign verbindet.

LAGO Layout ist die Antwort ineffiziente Designprozesse und ermöglicht eine schnelle, kostengünstige und qualitativ hochwertige Gestaltung und Produktion. Darüber hinaus ermöglicht es Designern die Integration in jeden Prozess, von der Kampagnenplanung und dem Datenzugriff bis hin zu Proofing, Freigabe und Endausgabe, ohne Kompromisse beim guten Design einzugehen.

Oberflächlich betrachtet ist LAGO Layout einfach ein Plugin für InDesign, das Funktionalität hinzufügt, ohne die vertraute Benutzeroberfläche des Designers zu verlassen. Aber einmal installiert, erleichtert LAGO Layout viele verschiedene Aufgaben.

  • Workflow-Automatisierung zwischen Marketing- und Design-Produktionsteams. LAGO-Benutzer auf der Marketingseite können die zu bewerbenden Produkte auf der Grundlage von Marge, Verfügbarkeit und anderen Faktoren mit Hilfe eines Whiteboarding-Prozesses auswählen. Diese Entscheidungen werden automatisch an das Designteam weitergeleitet. Das Marketingteam kann hierbei auch die Ergebnisse ihrer ursprünglichen Kampagnenpläne verfolgen.
  • Die Datenintegration mit PIM- und DAM-Systemen unterstützt den Designer die Produkte und alle zugehörigen Daten per Drag-and-Drop in ein InDesign-Layout zu ziehen. Die bidirektionale Verbindung bleibt bis zur endgültigen Ausgabe aktiv und aktualisierbar.
  • Die Korrektur- und Genehmigungszyklen sind intuitiv, automatisch und vollständig überprüfbar.
  • Es können mehrere Versionen jedes Artikels erstellt und effizient verwaltet werden, so dass regionale Marketinganforderungen erfüllt werden können und gleichzeitig das Branding des Händlers und die Datengenauigkeit gewahrt bleiben.
  • Der Digital Output für Online-E-Commerce und mobile Apps erfolgt automatisch, so dass alle Medienkanäle des Einzelhandels denselben Inhalt enthalten.

Die genannten Punkte sind nur ein Bruchteil dessen, was unser LAGO-System und unser InDesign Plugin für Ihre Produktion leisten können. Für das Designteam ist der Hauptvorteil der Zeitgewinn, da ein Großteil der Arbeit automatisiert abläuft, hat der Designer nun Zeit, die breite Palette an Features von InDesign für das gebrandete Printdesign voll auszuschöpfen.

In einer Welt des Multichannel-Marketings steht Print nach wie vor an der Spitze, und der Bedarf an überzeugenden visuellen Inhalten war noch nie so groß wie heute. Adobe InDesign ist das beste Werkzeug für diese Aufgabe, aber es kann nicht alle Variablen für komplexe Prospekte und Broschüren allein bewältigen. Die Automatisierung des Prozesses rationalisiert die Seitenerstellung, bewahrt die Datengenauigkeit und gewährleistet ein konsistentes Branding, während sie gleichzeitig kreative Flexibilität ermöglicht.

Erfahren Sie mehr über LAGO Layout, unser Plugin für Adobe InDesign, das Ihren gesamten Design- und Produktions-Workflow für Prospekte und Broschüren beschleunigen und automatisieren wird. Oder buchen Sie eine Demo und überzeugen Sie sich selbst.