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So verhindern Sie 4 häufige Fehler in Ihren Produktinformationen

Produktinformationsdaten sollen Ihnen helfen, alle Produkte in Ihrem “Katalog” zu verstehen und aufzufinden. Im Idealfall bedeutet dies, dass jeder in Ihrem Team und alle Ihre Drittpartner zur gleichen Zeit auf dieselben Informationen zugreifen können.

Fehlende Daten, Probleme mit Namenskonvetionen und Benennungsrichtlinien sowie andere datenbezogene Probleme können es jedoch fast unmöglich machen, die benötigten Daten zu finden. In einigen Fällen kann dies nicht nur verwirrend sein, sondern auch unprofessionell auf Kunden wirken und deren Erfahrung mit Ihren Produkten möglicherweise beeinträchtigen, wenn die Produktdaten nicht die relevante Informationen beinhalten, die Sie benötigen.

Das Pflegen von Produktdaten bedeutet, dass eine Vielzahl von Datenquellen und Teams zusammengebracht werden müssen, um gemeinsame Daten zu erstellen. Diese Produktdaten werden dann über alle Handelskanäle in Ihrem Unternehmen verteilt. Und wenn sie Ihnen nicht so dienen, wie sie sollten, kann das ein Problem darstellen.

    • Klassifizieren Sie die Daten und benennen und beschreiben Sie Ihre Produkte auf eine Weise, die für Ihr Team und Ihre Kunden intuitiv sinnvoll ist?
    • Sind Ihre Produktdaten überall einsatzfähig?

Hier sind einige Gründe, warum Sie das Ziel verfehlen und das Kundenerlebnis beeinträchtigen könnten – und was Sie dagegen tun können.

Fehler Nr. 1: Inkonsistente Produktinformationsdaten schaden Ihrem Umsatz und dem Vertrauen

Die Pflege korrekter Produktdaten ist in der schnelllebigen Welt des eCommerce von entscheidender Bedeutung für den Erfolg.

Wenn diese Daten jedoch von einem Kanal zur nächsten inkonsistent sind, kann dies für Ihr internes Team und Ihre externen Partner zu Problemen führen. Darüber hinaus kann es für Ihre Kunden schwierig sein, sich in den Produkten Ihres Unternehmens zurechtzufinden, um das zu finden, wonach sie suchen. Tatsächlich sind 25% der Online-Rücksendungen darauf zurückzuführen, dass Kunden ein Produkt erhalten haben, das nicht ihren Erwartungen entsprach ­– oft, weil die Produktinformationen falsch oder unvollständig waren.

Stellen Sie sich die Situation aus der Sicht eines potenziellen Kunden vor: Er findet ein Produkt, das fast seinen Vorstellungen entspricht, aber nicht ganz; er braucht das Produkt in einer anderen Größe oder Farbe. Aufgrund von Inkonsistenzen in Ihren Produktinformationen haben diese sehr ähnlichen Produkte jedoch nicht die gleichen Namenskonventionen. Potenzielle Kunden haben Schwierigkeiten, das gewünschte Produkt zu finden, und verlassen daher Ihren Web-Shop und gehen zur Konkurrenz, wo sie das Produkt schnell finden und kaufen können. Oder noch schlimmer: Sie kaufen ein Produkt ihrer Marke auf einer Plattform und stellen dann fest, dass es auf Ihrem Shop zu einem niedrigeren Preis angeboten wird. Dies könnte dazu führen, dass sie das Vertrauen in Ihre Marke verlieren.

Mit konsistenteren Produktdaten hätte der Verlust dieses Verkaufs an einen Wettbewerber oder der Verlust des Vertrauens in Ihre Marke leicht vermieden werden können.

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Die gleiche Art von Fehler kann auch intern zu großen Problemen führen. Unstimmigkeiten bei den Bestandszahlen können zu kostspieligen und unnötigen Nachbestellungen von Produkten führen.

Unzureichende und inkonsistente Daten können auch zu einer ineffizienten Produktentwicklung führen. Wenn Ihr Team auf der Grundlage inkonsistenter Daten arbeitet, verschwendet es möglicherweise wertvolle Zeit und Ressourcen für die falsche Sache. 43% der Unternehmen gaben an, dass Probleme mit der Datenqualität ein wesentliches Hindernis für eine effiziente Produktentwicklung darstellen. Ein Produktmanager kann inkonsistente Daten untersuchen und dann anhand dieser Informationen über eine neue Produktfunktion entscheiden, was zu Verzögerungen, notwendigen Überarbeitungen und verpassten Chancen führt.

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Fehler Nr. 2: Fehlende intuitive Sprache in Produktinformationen führen zu verlorenen Kunden

Angenommen, Ihre Produkte enthalten keine intuitive Sprache in ihren Metadaten und Produktbeschreibungen. Dies ist ein weiterer Grund, warum Sie Ihren Kunden nicht helfen, die gewünschten Produkte zu finden.

Die Verwendung einer überzeugenden, anschaulichen Sprache kann für eine Produktbeschreibung spannend sein, aber sie kann Kunden auch davon abhalten, Ihr Produkt zu finden. Wenn Sie beispielsweise exotische Farbnamen in Ihrer Produktbeschreibung verwenden (z. B. Indigo oder Azur statt Blau, Burgunder oder Portwein statt Rot), kann ein Kunde, der einen blauen Hut oder ein rotes Fahrrad sucht, Ihr Angebot völlig übersehen. Durch die Aufnahme einer intuitiven Sprache in die Metadaten wird es für Kunden und Ihr Team einfacher, diese Produkte zu finden.

Diese schlechten Daten können sich negativ auf den Umsatz auswirken. Wenn Ihre Marke eine Chance nach der anderen verpasst, ein Produkt zu verkaufen, weil die Kunden es nicht finden können, hat es Auswirkung auf Ihre Umsatzziele. Man schätzt, dass schlechte Datenqualität für 40% der gescheiterten Geschäftsinitiativen verantwortlich ist.

Fehler Nr. 3: Durch vernachlässigte Suchmaschinenoptimierung von Produktinformationen Umsatzchancen im E-Commerce verschenken

Ähnlich wie das Weglassen intuitiver Sprache ist das Vergessen der Optimierung Ihrer Produktinformationsdaten für die Suchoptimierung. Der Grund dafür ist folgender: Google teilte kürzlich mit, dass über 65% der produktbezogenen Suchanfragen auf seiner Plattform qualifizierende Attribute enthalten.

Dinge wie:

  • Wasserdicht
  • Umweltfreundlich
  • Glutenfrei
  • Reisefreundlich
  • BPA-frei

Wenn Ihre Produktinformationen diese Eigenschaften nicht enthalten, entgehen Ihnen möglicherweise Umsatzchancen.

Vor ein paar Jahren hätten Sie zum Beispiel Begriffe wie “BPA-frei” für eine Wasserflasche nicht unbedingt angeben müssen. Angesichts des sich wandelnden Kaufverhaltens der Verbraucher können diese Art von Unterscheidungsmerkmalen jedoch von Bedeutung sein.

Außerdem müssen Sie diese Produkte angemessen kennzeichnen, um mit den Verbrauchertrends und der Branche, in der Sie tätig sind, Schritt zu halten.

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Fehler Nr. 4: Interne Sprache auf öffentlichen Plattformen wirkt unprofessionell und verwirrend für Kunden

Es ist durchaus sinnvoll, Formulierungen oder Terminologien zu verwenden, die nur für Ihre internen Teams bestimmt sind. Wenn Sie jedoch vergessen, diese Informationen auf Ihren öffentlich zugänglichen Plattformen zu verbergen, könnte dies für Kunden, die eine einfache, unkomplizierte Erfahrung wünschen, unordentlich und verwirrend wirken.

Diese interne Sprache kann sich auf Produktlinien oder Marketingkampagnen beziehen, sie kann aber auch Platzhaltersprache enthalten, bis Sie das richtige Branding oder Messaging gefunden haben. Oder es kann sich um Produktnummern oder SKUs handeln, die für Ihre Kunden keine Bedeutung haben, aber die kundenorientierte Plattform vernebeln.

Wenn Sie vergessen, die Platzhaltersprache in der endgültigen Version zu entfernen oder anzupassen – was mit PIM (Product Information Management) und DAM (Digital Asset Management) Versionierung und automatischer Asset-Aktualisierung für alle Inhalte leicht zu bewerkstelligen ist -, kann Ihre Marke unübersichtlich und unprofessionell wirken.

Wie eine intelligente PIM-Lösung das Spiel verändert

Das PIM-System von Comosoft ist eine All-in-One-Lösung, die Ihre Marke bei der komplexen Verwaltung von Produktinformationsdaten unterstützt, darunter Dinge wie:

  • SKU-Nummern
  • Bezeichner
  • Überschriften
  • Beschreibungen
  • Bilder
  • Preisgestaltung
  • Produktmengen
  • Und mehr

Rechnet man all diese Daten mit den Hunderten oder gar Tausenden von Produkten, die Sie verkaufen, zusammen, so ergibt sich eine unüberschaubare Menge an Daten, die es zu verfolgen, zu verwalten und auf dem neuesten Stand zu halten gilt. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie Produktdaten von mehreren Herstellern und Quellen importieren, die alle unterschiedliche Namenskonventionen und Datenverwaltungsprozesse verwenden.

Sie könnten unzählige Stunden damit verbringen, all diese Daten neu zuzuordnen, um sie abzugleichen – oder Sie nutzen unser LAGO PIM-System, um all diese komplexe Produktdaten zu verwalten und sie für sich arbeiten zu lassen. Als eine einzige wahre Quelle, die auch mit Ihren externen Systemen verbunden ist, wie z.B. Ihren Verkaufs-, Bestandsverwaltungs-, Vertriebs- und e-Commerce-Plattformen, macht LAGO das Produktdatenmanagement einfacher und leichter.

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